Messer- und Messerblock Hersteller

WMF

Das Unternehmen ist aus der Metallwarenfabrik „Straub & Schweizer“ entstanden, die 1853 vom Geislinger Müller Daniel Straub gemeinsam mit den Brüdern und gelernten Metalldrückern Louis und Friedrich Schweizer in Geislingen an der Steige gegründet wurde. Dies war bereits die zweite industrielle Gründung von Straub, denn aus einer Reparaturwerkstätte, die er im Zusammenhang mit der Erbauung der Geislinger Steige eingerichtet hatte, ging 1850 die „Maschinenfabrik Geislingen“ hervor, die vor allem Mühlenturbinen herstellte und in ganz Europa vertrieb. Ab 1862 arbeitete Gottlieb Daimler für etwa drei Jahre als Konstrukteur für die Metallwarenfabrik Straub & Schweizer. Nach dem Ausscheiden der Brüder Schweizer wurde die Fabrik 1866 in „Straub & Sohn“ umbenannt. Die erste Filiale entstand aus dem in Berlin eingerichteten Musterlager.

1880 schloss sich das Unternehmen auf Anraten der Württembergischen Vereinsbank um Kilian von Steiner mit der damals finanziell geschwächten, aber fortschrittlicheren Metallwarenfabrik „Ritter & Co“, Esslingen am Neckar, zur „Württembergischen Metallwarenfabrik“ in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft zusammen. Die WMF war geboren, ging am 9. September 1887 an die Stuttgarter Börse und gilt heute als älteste württembergische Aktiengesellschaft. Die Württembergische Vereinsbank wurde Mehrheitsaktionär des neuen Unternehmens, gab diese Mehrheit allerdings bereits 1882 an den Stuttgarter Fabrikanten und Politiker Gustav Siegle ab. Die Nachkommen der Familie Siegle blieben in der Folge fast 100 Jahre lang, bis zum Verkauf ihrer Anteile im Jahr 1980, Mehrheitsaktionäre bei der WMF.

Quelle: Wikipedia

Zwilling

Die Geschichte der Marke Zwilling begann, als am 13. Juni 1731, also im Sternzeichen Zwilling, sich der Solinger Messerschmied Peter Henckels, Angehöriger einer nachweislich seit etwa 1450 im Raum Solingen, Elberfeld und Lennep tätigen Schleifer- und Schmiedefamilie, den Zwilling als Handwerkszeichen in die Solinger Messermacherrolle eintragen ließ. Zwilling ist damit eine der ältesten Marken der Welt. Johann Abraham Henckels (1771–1850) gab dem Unternehmen seinen Namen. 1818 eröffnete es in Berlin die erste Verkaufsniederlassung. 1883 wurde ein Geschäft in New York eingerichtet. 1884 folgte Wien, das Geschäft befand sich an der Kärntner Straße 24 im 1. Bezirk Innere Stadt. 1897 folgten Filialen in Kopenhagen und Rotterdam.

Wurde anfangs der verwendete Stahl noch aus England bezogen, so folgte in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Umstellung der Produktion auf einheimischen Stahl. Eine Arbeitersparkasse gründete man 1851, die erste Dampfmaschine wurde in der Produktion 1853 in Betrieb genommen. Und eine neue Art des Schmiedens in Gesenken beispielsweise von Gabeln und Scheren fand Verwendung, lange bevor diese Technik auch bei anderen Herstellern zum Standard wurde. Die Umstellung von Dampfkraft auf Elektroantriebe folgte im Unternehmen rund 50 Jahre später ab 1905 mit der Inbetriebnahme eines eigenen Kraftwerkes. Die Chronik „Solingen und sein Industriebezirk“ aus dem Jahr 1922 bezeichnet Johann Abraham Henckels jr. als „Pionier einer neuen Betriebsform und der maschinellen Technik.“

Den größten Mitarbeiterstamm hatte Zwilling mit 1200 Betriebs- und 1500 Heimarbeitern in der Mitte der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, zu jener Zeit war das Unternehmen der weltgrößte Schneidwarenhersteller.

Quelle: Wikipedia

KAI

Das 1908 in Seki / Japan gegründete Unternehmen kai entwickelt in über 100-jähriger Tradition Schneidwaren und verwandte Produkte mit exzellenter Funktionalität, Schärfe und Langlebigkeit. Durch diese Eigenschaften gehören kai Produkte zu den Besten der Welt. Die Produktpalette umfasst heute über 10.000 Artikel. Auf dem europäischen Markt ist die Firma kai seit 1980 tätig und hat sich mit den verschiedensten Produkt­schwer­punkten, die allesamt durch Qualität, Funktion­alität und Technik überzeugen, erfolgreich etabliert. Der gemeinsame Nenner in Qualität und Perfektion, basiert auf einer jahrhunderte alten Kultur und Tradition japanischer Samurai Schwertschmiedekunst.

Quelle: KAI europe